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Rentenversicherung

Eine Rentenversicherung ist hierzulande die wohl gebräuchlichste Form der Altersvorsorge. Während der Berufstätigkeit zahlt man einen gewissen Anteil seines Einkommens in die Rentenversicherung ein und erwirbt auf diese Art und Weise Rentenansprüche, die dann zur Deckung der Lebenshaltungskosten im Alter dienen.

In Deutschland unterscheidet man zwischen der gesetzlichen Rentenversicherung und einer privaten Altersvorsorge, die ebenfalls häufig als Rentenversicherung bezeichnet wird. Unabhängig davon, um welche Variante es sich handelt, soll eine Rentenversicherung stets den Zweck erfüllen, den Lebensunterhalt des Versicherten auch für dessen Lebensabend zu sichern.

Als wesentlicher Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems ist die gesetzliche Rentenversicherung in der Bundesrepublik verpflichtend, wobei diese Versicherungspflicht ausschließlich für bestimmte Personengruppen gilt. So schreibt das Gesetz abhängig Beschäftigten eine Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung vor. Die fälligen Beiträge werden für gewöhnlich direkt vom Arbeitgeber entrichtet, sodass dies ein vollkommen automatischer Vorgang ist. Der Gesetzgeber sieht für alle anderen Bundesbürger aber auch die Möglichkeit vor, sich freiwillig in der gesetzlichen Rentenversicherung zu versichern. Folglich ist diese nicht nur abhängig Beschäftigten vorbehalten, sondern kann ebenfalls von beispielsweise Selbständigen und Freiberuflern genutzt werden.

Die juristische Basis für die gesetzliche Rentenversicherung bildet das Sechste Buch des Sozialgesetzbuchs. Zudem legt der Generationenvertrag, der zwar nur fiktiv ist, aber dennoch als Grundlage für die gesetzliche Rentenversicherung gilt, fest, dass all diejenigen, die während ihrer Berufstätigkeit in die Rentenversicherung eingezahlt haben und nun aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind, Anspruch auf Rentenzahlungen haben.

Zusätzlich zu dieser gesetzlichen Versicherung existiert in Deutschland aber ebenfalls die privatrechtliche Rentenversicherung. Im Gegensatz zur gesetzlichen Rentenversicherung handelt es sich hierbei nicht um eine Pflichtversicherung, sondern lediglich um eine sinnvolle Ergänzung zur staatlichen Altersvorsorge. Ebenso wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung erhält der Versicherte bei einer privaten Rentenversicherung ab einem bestimmten Zeitpunkt eine sogenannte Leibrente.

Generell stellt die private Rentenversicherung, die auch als Erlebensversicherung bezeichnet wird, eine besondere Variante der Lebensversicherung dar. Anders als bei einer herkömmlichen Lebensversicherung wird hierbei aber nicht der Tod des Versicherten versichert, sondern das finanzielle Risiko eines langen Lebens. Wer also den im Versicherungsvertrag festgelegten Zeitpunkt erlebt, hat fortan Anspruch auf die Zahlung einer Rente, deren Höhe ebenfalls in der Police definiert sein muss.

Da die gesetzliche Rente in vielen Fällen recht mager ausfällt, erweist sich eine private Rentenversicherung immer öfter als unabdinglich. Wer über eine solche verfügt, kann seinem Ruhestand deutlich gelassener entgegensehen und muss sich um seine Finanzen im Alter weniger Sorgen machen.

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