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Berufsunfähigkeitsversicherung

Wie der Name bereits aussagt, deckt eine Berufsunfähigkeitsversicherung den Fall ab, dass der Versicherungsnehmer in Folge eines Unfalls oder einer Erkrankung seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Tritt ein solcher Versicherungsfall ein, erhält der Versicherungsnehmer in der Regel eine Berufsunfähigkeitsrente.

Ebenso wie die Unfallversicherung bildet die Berufsunfähigkeitsversicherung eine Invaliditätsversicherung, die keinesfalls verpflichtend, aber äußerst sinnvoll ist. Insbesondere der Hauptverdiener einer Familie sollte eine solche Versicherung in Erwägung ziehen, um das finanzielle Auskommen auch im Falle einer Berufsunfähigkeit sicherzustellen. Denn falls man in Folge einer schwerwiegenden Erkrankung oder eines Unfalls seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, ist so die Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente gewährleistet, sofern zuvor eine entsprechende Police abgeschlossen wurde.

Die Definition der Berufsunfähigkeit ist für eine derartige Versicherung von größter Bedeutung, schließlich erhält der Versicherte nur in einem solchen Falle die vertraglich vereinbarten Leistungen. Grundsätzlich versteht man unter einer Berufsunfähigkeit, die Unfähigkeit des Versicherten, seinen Beruf weiterhin auszuüben. Ein solcher Zustand kann Folge eines Unfalls sein, durch eine schwerwiegende Erkrankung oder durch einen Kräfteverfall hervorgerufen werden. Folglich hat man ausschließlich dann Anspruch auf die Berufsunfähigkeitsrente, wenn man den zuletzt ausgeübten Beruf aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr ausüben kann. Diese Untauglichkeit muss durch einen Arzt bestätigt werden und der medizinischen Prognose zufolge für mindestens sechs Monate bestehen bleiben, denn ansonsten können keinerlei Ansprüche auf Versicherungsleistungen geltend gemacht werden.

Selbstverständlich hängt die jeweilige Rechtslage stets von den exakten Formulierungen der entsprechenden Berufsunfähigkeitsversicherung ab, sodass sich hier generell keine Pauschalaussagen treffen lassen. Ist in der Police beispielsweise von einem „voraussichtlich dauerhaftem Zustand“ die Rede und nicht von einem sechsmonatigen Prognosezeitraum, muss die Berufsunfähigkeit der deutschen Rechtssprechung entsprechend für mindestens drei Jahre bestehen bleiben. In diesem konkreten Fall reicht es daher nicht aus, wenn der Arzt eine einjährige Berufsunfähigkeit prognostiziert, um Rentenleistungen zu erhalten.

Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind daher die exakten Formulierungen ausschlaggebend, da diese definieren, in welchen Fällen der Versicherte Ansprüche geltend machen kann. Zudem ist hierin die etwaige Rentenhöhe festgelegt. Da diese im Falle eines Falles den Lebensunterhalt sichern soll, darf diese auf keinen Fall zu niedrig angesetzt werden. Bei der Kalkulation muss man außerdem auch berücksichtigen, dass eine Berufsunfähigkeitsrente in Deutschland steuerpflichtig ist. So werden für den Ertragsanteil der Rente, der bei einer frühen Inanspruchnahme besonders hoch ausfällt, Steuern fällig, die es unbedingt zu beachten gilt.

Generell bildet die Berufsunfähigkeitsversicherung also eine sinnvolle Absicherung für eine etwaige Berufsunfähigkeit und sichert im Ernstfall den Lebensunterhalt des Versicherten. Nichtsdestotrotz gilt es beim Abschluss eines entsprechenden Versicherungsvertrages einiges zu beachten, damit man die bestmögliche Lösung für seine individuelle Lebenssituation findet und der Zukunft gelassener entgegensehen kann.

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